November-Wetter Sew Along 5.Treffen

-Beitrag enthält unbeauftragte, unbezahlte Werbung wegen Bezugsquellennennung-

Hallo ihr Lieben,

schon das fünfte Treffen und sogar das letzte vor dem großen Finale. Wie ist es mir in der letzten Woche ergangen und was machen die Projekte?

Nun ja, es lief krimimäßig weiter. Nachdem ich erleichtert war, dass das Anleitungsproblem gelöst war legte ich los mit dem Nähen. Doch am Ende hat wieder so manches nicht gepasst…. Die Taschenöffnung war zu klein, obwohl ich recht genau genäht hatte und der Taschenbeutel so groß, dass er unten so weit über dem Vorderteil überstand, dass ich ein extra Bündchen hätte annähen müssen. Was auch immer da wieder schief gelaufen ist, ich entschied mich aus dem Reststoff den ich noch hatte die Vorderteile nochmal neu zuzuschneiden und die Taschen eines anderen Schnittmusters anzubringen, bevor der zweite Versuch auch schief geht. Denn die Vorderteile hätte ich auch nach dem Abtrennen der Taschen nicht nochmal angemessen abändern können. Ich habe nun die Taschen des Schnittmusters „Sweatkleid Tasja“ von Mialuna benutzt, von denen ich wusste, dass sie nach ähnlichem Prinzip und in jedem Fall gelingen würden. Das taten sie auch und jetzt bin ich mit den Taschen sehr zufrieden. Ein Stück nach oben habe ich sie noch gesetzt, da ich sie vorher zu tief fand.

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Einzig alleine was mir vielleicht nun das Genick brechen könnte ist, dass ich die Vorderteile nicht mehr im Fadenlauf zuschneiden konnte, weil ich nur noch ein queres Reststück hatte. Wir werden sehen, ob und was für Auswirkungen das hat, wenn ich die Jacke mal wasche. Vielleicht verzieht sich alles, vielleicht habe ich aber auch Glück.  Dadurch, dass der Softshell in beide Richtungen gleich unelastisch ist, macht es beim Tragen erstmal keinen Unterschied. Nächstes Problem war dann das vordere Seitenteil der Jacke. Hier war ich beim Zuschneiden nicht aufmerksam genug und hatte doch glatt das Teil für die lange jErika und nicht für die kurze zugeschnitten. Eine vordere Seite hatte ich da schon krampfhaft an das Vorderteil genäht, obwohl ich das schon vorher unpassend fand. Beim zweiten Seitenteil ging dann das Licht auf, gerade noch rechtzeitig, sodass ich nur einmal auftrennen musste. Nachdem die Seitenteile dann gekürzt waren ließen sie sich ohne Probleme annähen.

Hiernach brauchte ich erstmal eine kurze Pause und musste den Frust verarbeiten, indem ich ein schnelleres Erfolgserlebnis nähen wollte. So kam es, dass ich kurzerhand ein Kleid zugeschnitten habe, dessen Schnitt ich auch schon eine Weile ausprobieren wollte. Der Schnitt ist das Kleid „Cariba“ von Textilsucht. Bis auf die Raffung an der Brust, dem Beleg am Ausschnitt und dem Säumen ist es fertig. Nach dem ersten Probetragen war ich wieder glücklich. Ich glaube ich habe einen neuen Lieblingsschnitt, der dazu noch ratzfatz genäht ist. Natürlich wird es beim Finale vorgeführt!

Danach setzte ich mich wieder an die Jacke, mit dem Entschluss ich schaffe das! Doch der nächste Patzer wartete nicht lang und passierte beim nächsten Schritt, den Ärmeln. Hier hätte nach Anleitung nämlich erst das Vorderteil an der Schulter an das Rückenteil genäht werden sollen. Dann der Ärmel an der Armkugel, damit die Jackenseiten in einem Zug mit den Ärmeln vernäht werden können. Im Elan habe ich diese Stelle überlesen, sodass ich erst die Vorder- und Rückenteile an der Seite annähte, bis ich besagten Fehler feststellte. Zum Glück kam mir in diesem Moment noch die Idee, die Ärmel an der langen Seite jeweils zusammenzunähen. Anschließend habe ich die Schulternähte erledigt und die Ärmel in das Armloch gesteckt und von innen festgesteppt. Hat auch so wunderbar funktioniert. Die Kapuze mit dem Beleg ist nun auch angebracht. Hier ein paar schnelle Spiegelfotos für den aktuellen Zwischenstand der Jacke. Sieht doch schon ganz gut aus, oder was sagt ihr? Ich freue mich mittlerweile, vielleicht auch deshalb, weil die Jacke langsam nach einer aussieht. Die Farbe gefällt mir sehr und ich bin am überlegen mir den Stoff nochmal nachzubestellen und mir noch eine lange Version zu nähen, wenn diese Jacke hier fertig ist. Den Stoff hatte ich vor etwa einem halben/dreiviertel Jahr bei Dresówka bestellt.

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Jetzt kann nicht mehr ganz so viel schief gehen, denn die einzigen Schritte, die jetzt noch gemacht werden müssen, sind:

  • den Reißverschluss einnähen,
  • das Säumen mit Falzgummi und
  • den Beleg an die Kapuze steppen.

Einzeig allein die Ärmel sind noch viel zu lang und müssen je nach Versäumungsart gekürzt werden. Hier kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich sie mit Falzgummi oder durch einfaches Umklappen versäumen möchte. Es gibt von der Schnitterstellerin auch noch ein Tutorial für Ärmel mit Daumenlöcher. Dafür wäre die Länge wie sie gerade ist ideal. Vielleicht schaue ich mir das nochmal an, bevor ich mich für eine klassische Variante entscheide. Ich liebe Daumenlöcher an den Ärmeln! Welche Saumvariante favorisiert ihr? Nun freue ich mich aber schon auf die Zwischenberichte der anderen. Zu sehen gibt es sie wieder bei Kuestensocke.

Liebe Grüße,
eure Sarah

4 Antworten auf „November-Wetter Sew Along 5.Treffen

  1. Ui, was für ein Kampf! Hoffentlich passiert bei der Jacke nicht noch auf die letzten Meter ein Malheur (ich bin dafür immer ein Kandidat…)! Für die Ärmel fände ich die Variante mit den Daumenlöchern ganz attraktiv – ich bin gespannt, wie du dich entscheidest!
    LG
    Sandra

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