Fünf Fragen am Fünften – Januar 2019

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Hallo zusammen,

ich freue mich so, dass ich auch dieses Jahr wieder die Fragen für die Fünf Fragen am Fünften Aktion von Nic alias luziapimpinella beantworten darf.

1. Was wünschst du dir für 2019?

Für 2019 wünsche ich mir „anzukommen“. Lange ist es mein Wunsch ans Meer zu ziehen. Seit meiner Kindheit zieht es mich da hin und nach meinem Abschluss des Studiums in diesem Jahr soll dieser Lebenstraum endlich verwirklicht werden. Vorher hatte ich nicht den Mut oder mich haben mir wichtige Menschen in der Region gehalten. Doch so richtig zu Hause habe ich mich dabei nicht gefühlt. Auch, weil ich immer dachte, dass ich mein zu Hause vielleicht nur in mir finden müsste oder ich eine Person brauche, die mir ein zu Hause gibt. Aber ich habe für mich festgestellt, dass es eben doch auch die Umgebung ist, die mich fremd fühlen lässt. Ich bin nicht frei, vielleicht kennen manche von euch dieses Gefühl. Ich wünsche mir, dass sich das dieses Jahr ändert und ich an dem neuen Ort einen Platz für mich finde, an dem ich einfach nur Sein kann.

2. Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?

Im kommenden Jahr möchte ich noch etwas mehr Zeichnen lernen und mich ein bisschen weiter in das Schnittmuster erstellen einlesen. Etwas ganz Neues lernen? Ich habe im letzten Jahr mit der arabischen Schrift angefangen und hoffe, dass ich es noch schaffe im nächsten Semester an dem Sprachkurs teilzunehmen. Aber da weiß ich noch nicht wie meine Kapazitäten neben der Bachelorarbeit sein werden und entscheide lieber spontan.

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3. Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?

Meine Einrichtung ist denke ich schon sehr persönlich für mich. Wobei ich mich in der kleinen Wohnung, die mein Mann und ich uns teilen nicht mehr wohlfühle. Ursprünglich als Übergang gedacht bis wir eine größere Wohnung finden, ist nun ein Dauerzustand daraus geworden, in dem mich die Einrichtung bedrängt. Wovon ich mich allerdings niemals trennen möchte ist meine Vitrine und mein Bett möchte ich auch nicht missen. Davon ist das Bett aber definitiv mein liebstes Möbelstück, weil es etwas höher ist und Schubladen hat. :)

4. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?

Oh, da musste ich erstmal nachschlagen wie die heißen. Ich habe ein furchtbares Namensgedächtnis für alles Mögliche. Schauspieler, Filmtitel, Menschen und auch Blumen. Die Liste wäre unendlich fortzuführen. Aber ich habe sie gefunden, denn ganz tief im Hinterstübchen hingen dann doch noch ein paar Wortfetzen! Dahlien und Amaryllis. Das sind meine Lieblingsblumen. Ich liebe aber auch Benjamin-Pflanzen, den Namen konnte ich mir sogar noch merken (!), weil mein Cousin so heißt. Meine absolute Lieblingspflanzen in der Natur: Mohn und Lavendel! Aber auch wirklich nur da :)

5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Haha, eine tolle Frage, bei der ich ordentlich ausholen muss! Ich bin am 07. Mai geboren und daher vom Sternzeichen Stier.  Mein Aszendent ist übrigens auch Stier. Also Stier durch und durch. Meine Eltern sagten beide, ich hätte bei der Geburt tatsächlich zwei Beulen am Kopf gehabt, wie kleine Hörner. Und es stimmt es gibt ein Beweisfoto, nur zeigen kann ich es nicht, da es in Obhut meiner Eltern liegt. Wisst’r Bescheid! :) Es ist eigentlich viel zu schade die Charaktereigenschaften zusammenzufassen, denn ich bin selten so sehr am Nicken gewesen, wenn ich mich bei etwas wiedererkannt habe. Aber ausnahmsweise verschone ich euch von meinem Copy ’n Paste-Drang. Ein Stier hat laut Horoskop zusammengefasst folgende Eigenschaften:

  • Natur bezogen und daher häufig auch mit einer Vorliebe zum Gärtnern oder einem Haus im Grünen
  • Tierlieb, mit einer Neigung zu Hunden, Kühen, Schweinen und Pferden
  • Ein Geniessertyp, kocht und backt und isst auch gerne
  • Praktisch veranlagt
  • Ausgeprägtes Bedürfnis für Ästhetik
  • Modebewusst, aber fernab von Trends
  • Talentiert im Gestalterischen, kreativ
  • Wirklichkeitsorientiert und wenig Träumer
  • Zielstrebig und ehrgeizig, packt auch gerne hart an, um seine Ziele zu erreichen
  • Zuverlässig und selbst bestimmt aber auch stur
  • Geduldig und bodenständig
  • Überlegt, trifft selten waghalsige Entscheidungen
  • Kann gut mit Finanzen umgehen
  • Materialistisch, mag das Luxuriöse
  • Veränderungsscheu, Orientiert sich an Gewohnheiten und eher konservativ
  • Wenig romantisch
  • Treu, mit einer Neigung zum Besitzergreifenden
  • Kann sehr eifersüchtig werden

(Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3)

Tatsächlich finde ich mich in ALLEM wieder. Ich liebe die Natur. Mein größter Traum ist es ein kleines Haus in der Pampa mit einem riesigen naturbelassenem Garten um mich herum zu besitzen. Nur ich und meine Familie und viiieeele Tiere. Da kommt dann auch das besitzergreiferische durch, denn meine Lieben teile ich nicht gerne mit anderen. Da kann ich auch sehr stur und eifersüchtig werden. Schwein und Hund dürften auf dem Grundstück auf keinen Fall fehlen, weshalb ich schon so was wie einen kleinen Hof bräuchte :D Schon allein deshalb, weil ich ein Grundstück haben möchte auf dem ich mich frei bewegen kann: Stichwort beengende Wohnung (siehe oben). Um den ganzen einen oben drauf zu setzen ein kleines Zitat aus der dritten Quelle:

„Häufig zieht es Stiere an Orte, die sie bereits in der Kindheit besucht haben. Am liebsten verbringt der Stier seinen Urlaub mit der Familie, dennoch braucht er einen gewissen Freiraum, in dem er sich in den Ferien entfalten kann. […] Der Stier ist ein Freund von Kurzurlauben in der heimischen Region. Er steuert dabei gerne Wasserregionen an. Er ist also häufig an Seen und am Meer anzutreffen“.

Quelle: https://wissen.naanoo.de/esoterik/sternzeichen-stier).

Jetzt wisst ihr auch woher der Wunsch kommt, ans Meer zu ziehen und nein, der Text oben basiert tatsächlich nicht auf diesen Zeilen. Ein sehr witziger Zufall, oder Bestimmung? :)

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Ich liebe das Kochen und Backen, wobei ich lieber backe. Dabei bin ich sehr gerne Gastgeberin, so macht mir das am meisten Spaß. Ich mag keinen Überfluss, bin also eher bodenständig und praktisch veranlagt, strebe aber nach einem gewissen Wohlstand und nach wenig aber qualitativ hochwertigem Besitz, würde mich daher schon auch als materialistisch bezeichnen. Mit Geld habe ich schon früh gelernt umzugehen und auch beruflich zieht es mich  momentan im sozialarbeiterischen sehr in Richtung Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung. Wobei ich nicht leugnen möchte, dass ich kreative Berufe schon immer wahnsinnig toll fand: Konditorin, Raumausstatterin, Innenarchitekteurin, Modedesign aber auch Theaterschauspielerin waren meine größten Berufswünsche, die ich nur hauptsächlich deshalb an den Nagel gehängt habe, weil ich mich selber nicht für gut oder kreativ genug gehalten habe. Doch wer weiß, ein Leben ist lang :) Im Moment kann ich meine kreativen Bedürfnisse beim Scrapbooking, Malen, Schreiben und Nähen ausleben.

Auch wenn ich sehr freiheitsliebend bin hänge ich doch sehr an meinen Routinen und Strukturen. Das kann mich schon mal richtig fertig machen, wenn da was dazwischen gerät. Ich muss fast immer wissen was als nächstes passiert. Dass ich gerne plane brauche ich euch ja bestimmt nicht erzählen, oder?

Zum Thema konservativ: Auch wenn ich sehr „feministische“ Werte mit mir trage, fühle ich mich zum Hausfrauensein erstaunlich doll hingezogen. Die Vorstellung mich ganz der Rolle als Mutter widmen zu können und für meine Familie da zu sein, währenddessen ich mich auf meinem Haushof/Garten verwirklichen kann finde ich erstaunlich befreiend. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass sich das gar nicht ausschließen sollte. Denn Feminismus ist für mich, mein Leben als Frau so gestalten zu dürfen und können, wie ich es möchte. Indem ich behaupte, dass eine moderne feministisch eingestellte Frau keine Hausfrau sein kann, weil sie sich damit einem eher klassischem weiblichen Rollenbild zuordnet, schnüre ich wieder ein Rollenkorsett, in dem ich festlege wie eine Frau zu sein hat. Warum fallen wir Frauen uns da so einander in den Rücken anstatt füreinander einzustehen? Das ist für mich keine Alternative, soll es doch darum gehen sich aus strukturellen Verhältnissen zu lösen. Viel eher glaube ich sogar, dass sich Feministinnen mit dieser monopolen Einstellung überlegen sollte, welchen Wert das Muttersein für sie hat, wenn sie es abwerten, indem sie es als nicht ausreichend für eine Frau betrachten. Sind sie dann besser als Menschen, die mit der Frau-gehört-an-den-Herd-Brille herumlaufen?  Ich kann nur für mich sprechen, dass ich immer die Option haben möchte und auch von meinem Mann die Einstellung erwarte, dass ich mich jederzeit aus und in jede/r Rolle lösen aber auch einfügen kann, um das zu tun was mir und somit auch der Familie gut tut. Egal was es am Ende ist. Gleiches gilt da natürlich auch für ihn. Ich glaube der Menschheit würde es ganz gut tun, wenn wir uns fernab unserer Geschlechter nicht nur in binär männlich und weiblich einordnen, sondern in erster Linie als Menschen mit Eigenschaften und Unterschieden betrachten. Es ist gut, dass jeder anders ist und ein jeder Mensch sollte dies ausleben dürfen! Dieser kleine Exkurs musste mal sein…

Jetzt aber genug geredet. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

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4 Antworten auf „Fünf Fragen am Fünften – Januar 2019

  1. Hallo Sarah, ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du ganz schnell deinen Platz zum Wohlfühlen findest.

    Und, aber hallo…. bei der Frage nach dem Sternzeichen habe ich jawohl offene Türen eingerannt. ;)))

    Schön, dass du mitmachst.

    Ganz liebe Grüße, Nic

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    1. Hallo Nic,
      ja ich war in Sachen Horoskop auch ganz überrascht. Ich glaube zwar nicht an alles aber so eine komplette Übereinstimmung finde ich schon spannend. Da frage ich mich doch, ob nicht in bisschen was da dran ist.

      Danke, dass du auch dieses Jahr die Aktion anbietest!
      Liebe Grüße,
      Sarah

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