Bestandsanalyse: Kleiderschrank

Hallo ihr Lieben,

die letzten zwei Wochen habe ich damit verbracht meinen Kleiderschrank auszumisten. Ich wusste zwar, er ist voll aber alles auf einem Haufen zu sehen war doch ganz schön niederschmetternd. Es erschien mir dann noch viel mehr, als ich zuvor dachte.

So sah mein Kleiderschrank im Januar letzten Jahres 2018 aus. Seitdem war einiges dazu gekommen, eben die Nähprojekte aus dem ganzen Jahr. Zudem sind die ganzen Hosen hier nicht zu sehen.

Kleiderschrank
Kleiderschrank Januar 2018

So sieht er jetzt nach dem Ordnen aus:

Kleiderschrank Januar 2019

Das Aussortieren

Insgesamt habe ich vier Stapel beim Aussortieren gebildet:

  1. Kleidung, die ich behalte
  2. Kleidung, die ich spende
  3. Kleidung, bei der ich noch nicht sicher bin
  4. Kleidung, die kaputt ist und nicht mehr getragen wird und folglich auch nicht mehr abzugeben ist

 Die Leitfragen waren dabei:

Brauche ich das? Mag ich das, überhaupt? Erstaunlich viele Dinge, die ich hatte konnte ich nicht einmal leiden. Manchmal passten die Sachen auch schlichtweg nicht mehr zu mir. Bereichert es meinen Alltag? Häufig nein. Bringt es mir Freude? Werde ich es wirklich noch einmal benutzen, wenn ja, wann möchte ich es nochmal benutzen? Spätestens bei dem wann fielen mir wenig Gründe ein, die sinnvoll erschienen. Wenn doch, kam es eben auf den Vielleicht-Stapel. Wenn ich mir jedoch all diese Fragen ehrlich stelle, bleibt nicht viel übrig. Äußerst interessant fand ich die Beobachtung, dass ich bereits nach wenigen Tagen garnicht mehr wusste, was im Vielleicht-Stapel lag. Diese Sachen sind dann also auch gleich weg gekommen. Mittlerweile gibt es sogar einen zweiten Vielleicht-Beutel.

Das ist noch im Schrank

Mein Kleiderschrank hat sich aktuell auf 43 Teile reduziert, exklusive Socken und Unterwäsche.

Für den Alltag:

  • 3 Strumpfhosen
  • 1 schwarzer Rock
  • 1 lange Jeanshose
  • 1 kurze Hose für zu Hause im Sommer
  • 1 Unterhemd
  • 2 T-Shirts
  • 3 Pullover
  • 1 besonders dicker Pullover
  • 1 Sweatkleid
  • 1 knielanges ärmelloses Kleid
  • 2 Kleider mit halbem Arm
  • 2 Langarmkleider
  • 2 Cardigans
  • 1 Fleecejacke
  • 2 Übergangsjacken
  • 1 Winterjacke
  • 1 altes Hemd, das als Kittel dient

Für den Sport:

  • 1 lange Hose
  • 1 mittellange Hose
  • 1 T-Shirt
  • 2 dünnere Langarmshorts
  • 1 dickeren Sportpullover

Zum Schlafen und für zu Hause:

  • 1 kurze Hose
  • 2 lange Hosen
  • 3 T-Shirts
  • 3 Langarmshirts
  • 1 Morgenmantel

Zu guter letzt mein Brautkleid, von dem ich mich noch nicht trennen konnte. Das werde ich vielleicht noch abändern und für den Sommer fit machen… Sonst ist immerhin alles draußen, was ich so garnicht mehr mochte oder mir nicht mehr passte und keinen Sinn mehr gemacht hat. Wobei es bestimmt schon ein paar Teile gibt, die im nächsten Zyklus nochmal rausfliegen werden oder die ich nicht soo gerne trage. Doch irgendwas muss ich auch noch behalten, bis ich passenden Ersatz gefunden habe. Inwieweit mir nun noch was fehlt, werde ich dann versuchen in nächster Zeit herauszufinden. 

Wie geht es weiter?

Jetzt geht es darum zu schauen, welche Kombinationen besonders gut zusammenpassen und ob sich die Garderobe im Alltag bewährt. Was fehlt noch wirklich? Gefällt mir das was ich noch im Schrank habe? Was ist vielleicht noch überflüssig? In ein paar Tagen werde ich nochmal entscheiden, was bleiben darf und was nicht.

Zudem war der Kleiderschrank tatsächlich nur ein Teil. Ich habe angefangen noch mehr in meiner Wohnung auszusortieren, denn plötzlich machte es richtig Spaß den überflüssigen Besitz loszuwerden und zu sehen, wie Lücken in den Fächern und Regalen entstehen. Stapelweise Bücher, Spiele, Videospiele, CDs, DVDs, Taschen, Dinge von denen ich dachte, vielleicht benutze ich sie noch einmal. Von vielem habe ich mich dadurch mit gleichem Prinzip getrennt. Mir ist aber auch klar geworden, dass das nur der Anfang ist. Es fühlt sich so befreiend an, sich von diesen Lasten zu lösen. Fast, als würde ich mich von innen reinigen. Doch es gibt immer noch so viel. Ich werde also mehrmals in Zyklen durch die Wohnung/den Kleiderschrank gehen, um noch weiter zu reduzieren.

Vorenthalten möchte ich euch auch nicht meine neue Entdeckung, die zeitlicher nicht besser hätte passen können. Beim letzten durchscrollen des Sonntagsschnacks von Fredi bin ich auf die Seite wearologie gestoßen. In einem kostenlosen vierwöchigen Workshop soll es Tipps zur Stilfindung und dem Organisieren einer Capsule Wardrobe geben. Ich habe mich gleich in den Verteiler eingetragen und bin schon ganz gespannt, was für Anregungen ich bekomme. Start ist der 17. Januar. Es ist also noch nicht zu spät sich dort noch anzumelden. Nächsten Dienstag stelle ich euch vor was für Gedanken ich mir um mein Trageverhalten von meiner Kleidung gemacht habe und welche Kleidung sich daraus für mich ergeben könnte. Mal sehen ob sich das mit dem Workshop deckt!

Macht’s gut, eure

Signatur_3400_380

Verlinkt bei: sewlala

 

 

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