Mein Trageverhalten

Hallo ihr Lieben,

nach der Bestandsanalyse kommen heute nun ein paar Gedanken zu meinem Trageverhalten von Kleidung. Den Kleiderschrank auszusortieren war im Nachhinein noch das Leichteste, wie ich finde. Jetzt kommt der schwierige Teil, an dem ich anfangen muss, darüber nachzudenken, was ich mag und was ich wie trage. Lange habe ich überlegt wie ich das Angehen könnte. Was ich weiß: Am Ende soll die Garderobe alltagstauglich sein. Mit wenig Teilen gut versorgt sein. Es soll nicht vorrangig darum gehen zu verzichten, sondern darum nur das zu besitzen was ich tatsächlich brauche. Was trage ich also tatsächlich in einer Woche und wie lange habe ich in dieser Woche Nutzen von dem jeweiligen Stück ohne dabei das Gefühl zu haben, dass ich in meinen Möglichkeiten eingeschränkt bin.

Kleidungsbedarf pro Woche

Wie kleide ich mich also innerhalb einer alltäglichen Woche ein? Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie differenziert Gedanken gemacht. So kam ich auf die Idee, erstmal aufzuschreiben, wie lange ich ein Kleidungsstück in etwa trage. Das Ergebnis:

trageverhalten kleidung

Die Tage eins bis vier geben an, wie lange ich ein Kleidungsstück anziehe. Bei einigen Kleidungsstücken schwankt die Tragezeit, weil es darauf ankommt wie anstrengend ein Tag ist. Wenn ich eine Stunde Yoga mache ist meine Hose nicht verschwitzt, anders natürlich, wenn ich jogge, danach ziehe ich die Hose kein zweites Mal an. :D Die Kleidungsstücke, die das betrifft stehen in Kästchen zwischen den Tragezeiten. Eine Jacke lässt sich bei mir mit allem kombinieren und ist daher auch immer tragbar.

Jetzt wo ich also eine Ahnung davon hatte, wie mein Trageverhalten in einer Woche ist, fing ich an diese hypothetisch nach den Zeitfenstern zu füllen. Einmal für die kalten Tage (Mütze) und einmal für die warmen Tage (Melone).

sommer- und winterkleidung 2

Gesamter Kleidungsbedarf

Im Folgenden habe ich mir also jedes Kleidungsstück aufgeschrieben, was ich bräuchte, wenn ich mich wie nach obiger Tabelle einkleide. Heraus kam folgende Aufzählung:

Alltag (23 Kleidungsstücke)

  • 1 Jeanshose lang
  • 1 kurze Hose
  • 2 Unterhemden
  • 4 T-Shirts
  • 1 Tunika
  • 2 Pullover
  • 2 Röcke
  • 4 Strumpfhosen
  • 3 Kleider
  • 1 Cardigan
  • Winterjacke
  • Übergangsjacke

Schlafen (6 Kleidungsstücke)

  • 1 Hose lang
  • 1 Hose kurz
  • 2 T-Shirt
  • 2 Langarmshirt

Sport (5 Kleidungsstücke)

  • 1 Hose kurz
  • 1 Hose lang
  • 1 T-Shirt
  • 1 Langarmshirt dünn
  • 1 Langarmshirt dick

Schick (2 Kleidungsstücke)

  • 1 Kleid
  • 1 (Strick-)Jacke

Auf der einen Seite finde ich die Anzahl der Kleidung immer noch ziemlich viel. Andererseits, wenn ich den Alltag betrachte ist das immer noch eine knappe „Berechnung“, denn manchmal ziehe ich mich zu Hause noch einmal um. Ich denke also es ist schon sinnvoll, ein oder zwei Kleidungsstücke mehr einzuplanen, als nach diesem strikten Plan. Oder mir fällt noch ein Weg ein, wie ich anders mit meinem Kleidungsverhalten umgehen kann. Dennoch hilft der Plan zunächst dabei zu schauen, wie ich die Kleidung, die in der Woche und Jahreszeit anfällt kombinieren könnte.

Kombinationsmöglichkeiten und Outfits

Ich habe mir also wieder die Kleidungsstücke aufgeschrieben und mit jeder Farbe Verbindungslinien gezogen. Jede Farbe ergibt ein Outfit. Die Anzahl der verschieden Outfits, die sich daraus insgesamt für jede Kategorie ergeben, habe ich hinter den Symbolen aufgeschrieben: Die Schneeflocke für die kalten Tage, die Sonne für die warmen.

img_4078img_4077img_4079 Daran kann man finde ich schon erkennen, wie viele Möglichkeiten sich theoretisch für mich ergeben würden. Doch irgendwie ist das bestimmt noch effizienter umzusetzen. Wendekleidung ist da für mich so ein Begriff, die die Kombinationsmöglichkeiten erheblich steigern könnte. Die Haken oder Zahlen neben der Kleidung gaben ursprünglich an, welche Kleidungsstücke ich noch im Kleiderschrank habe. Doch da sich seit dem Erstellen nochmal einiges geändert hat, ist das nicht mehr aktuell und kann an dieser Stelle ignoriert werden.

Das brauche ich noch

Wäge ich den Ist-Stand in meinem Kleiderschrank und das Soll gegeneinander auf, erhalte ich die Kleidung, die ich noch nähen möchte, um eine vollständige Alltagsgarderobe zu erhalten. Das sind zur Zeit:

  • 2 Kleider für den Alltag,
  • 1 schickes Kleid,
  • 1 (Strick-) Jacke schick,
  • 1 Rock,
  • 1 Tunika,
  • 2 Unterhemden,
  • 3 T-Shirts
  • 1 Jeans
  • 1 T-Shirt (Schlafen)

Jeweils so ausgerichtet, dass es zueinander passt und selbstverständlich absoluten Wohlfühlcharakter hat. Um diesen wiederum herauszufinden, beschreibe ich euch nächsten Dienstag, welche Gedanken ich mir zu meinem Stil mache.

Macht es gut, eure

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