Wohlfühlkleidung finden

-Dieser Beitrag enthält unbeauftragte, unbezahlte Werbung wegen Bezugsquellennennung-

Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es wirklich wie bei der Technik. Wenn ich heute meinen Beitrag schreibe, sind die Gedanken übermorgen schon wieder alt und nicht unbedingt mehr gültig. Das liegt daran, dass ich von Tag zu Tag immer konkretere Vorstellungen von meinem zukünftigen Kleiderschrank entwickel und mich auch immer mehr kennenlerne.

Ich habe es auf Twitter und hier auf meinem Blog auch schon öfters geschrieben: Parallel zu meinem ganzen Findungsprozess gab es gerade eine Reihe an Workshops, die sich mit Capsule Wardrobe oder ihr naheliegenden Themen beschäftigen. Dieses Thema scheint gerade angesagt zu sein. Manchmal kann man also in Trends schwimmen, obwohl man garnicht unbedingt im Trend sein will. Da stellt sich mir schon die Frage, ob ich nun tatsächlich aus eigenem Interesse handle oder ich nicht doch von äußeren Dingen derart beeinflusst werde, dass es mich selbstverständlich in diese Richtungen drängt. Es kann ja kein riesen Zufall sein, dass wenige Wochen und Monate, nachdem ich anfange über mein Konsumverhalten und eine Capsule Wardrobe, einem minimaleren Leben im Allgemeinen nachdenke, Aufräumserien, Capsule Wardrobe Workshops und etliche Nachhaltigkeitsbeiträge in der Nähszene und der breiteren Gesellschaft landen. Irgendwoher müssen doch die Impulse kommen, um derartiges Gedankengut und Interessen in mir und anderen Menschen anzuschieben. Ist man am Ende also doch nur eine Marionette von Werbung und Industrie?

Diese Angebote haben mir geholfen

Aber jetzt mal weg mit kritischen Gedankengängen. Denn eigentlich soll es heute um was ganz anderes gehen. Naja nicht so ganz anders, um Wohlfühlkleidung und Stil. Und würden sich nicht so viele diese Gedanken machen, gäbe es die ganzen Workshops vielleicht garnicht. Das wäre sehr schade, haben sie mir nämlich sehr geholfen. Diese Workshops/Inspirationen habe ich mitgemacht/genutzt:

Jeder Workshop war für mich ein Teilbereich des Themas aus dem ich unterschiedliche Erkenntnisse gewonnen habe. Keiner hätte mich wahrscheinlich von alleine an mein Ziel gebracht, aber in der Summe ergänzten sie sich wunderbar: Von Anreizen für das Aussortieren, den Fragen rund um bequeme Kleidung und angenehme Passform, Stil und Farbe, sowie Vorgehensweisen, um auf die Antworten dieser Fragen zu kommen.

Das ist für mich Wohlfühlkleidung

Fasse ich alle Ergebnisse zusammen kann ich nun endlich sagen was meine Kleidung braucht, damit ich mich in ihr wohlfühle und worauf ich bei der Passform achten muss.

  • Armel dürfen nicht zu eng sein
  • Keine ärmellose Oberteile/Kleider
  • am liebsten halblange oder (über-)lange Ärmel
  • tailliert und etwas figurbetont aber am Bauch nicht anliegend
  • lang genug, Kleider/Röcke mindestens knielang
  • Kleider und Oberteile dürfen sich beim Bücken nicht zu sehr hochschieben (Ich hasse es wenn ich Angst haben muss, dass meine Unterhose zu sehen sein könnte und ich daher ständig überlegen muss, wie ich mich bücken soll, um das zu vermeiden)
  • Hosen und Röcke dürfen sich beim Bücken nicht runterschieben
  • Hosen und Röcke dürfen nicht kneifen
  • Oberteile sollten sich nicht zu sehr nach oben schieben, wenn ich mich strecke
  • Oberteile müssen hinten lang genug sein, sodass sie keine Haut beim Bücken zeigen
  • Ausschnitt sollte so hoch sein, dass beim Vorbeugen nicht reingeschaut werden kann aber auf keinen Fall höher als die Schlüsselbeine.

Das sind schon ziemlich konkrete Anliegen, die mich besonders in Richtung Passform weiterbringen und verraten, was ich im Alltag brauche.

Die Farben

Auch der Farbworkshop von Elle Puls war hervorragend und muss extra erwähnt werden. So ein intensiver und detaillierter Ablauf. Vielen vielen Dank dafür! Bisher konnte ich meine Farben auf navyblau, weiß/ivory, lila und königsblau begrenzen. Diese Farben habe ich schon immer gerne getragen. Vor allem lila habe ich immer sehr gerne getragen, ist aber über die Zeit aus meinem Fokus geraten. Ganz fantastisch fand ich hier den Tipp von EllePuls, sich auf Fotos zu betrachten, um eine andere Perspektive einzunehmen. Nun hatte ich nicht mehr allzu viel Kleidung in meinem Schrank, um aktuelle Outfits zu fotografieren aber der Blog dient ja auch der Dokumentation. Ein Glück sind seitdem viele Fotos von den Outfits entstanden. In diesen Outfits fühle ich mich farbtechnisch besonders wohl.

Auch hatte ich von vorigen Zeiten noch Bilder, bei denen ich schauen konnte, wie die Farben der Kleidung auf mich wirken, um alles ein wenig einzugrenzen. Mir fehlt allerdings glaube ich noch irgendeine andere hellere Farbe. Da muss ich noch herausfinden, welche ich zu mir passend finde. Im Moment finde ich hellblau/hellrosa/altrosa ganz attraktiv. Diese Farben ließen sich auch mit den anderen gut kombinieren. Da ich diese in der Vergangenheit allerdings sehr selten getragen habe, müsste ich da nochmal in ein Geschäft gehen und schauen wie ich sie an mir finde. Gerade bei hellblau bin ich mir noch sehr unsicher. Zudem glaube ich, dass mir so viel blau vielleicht ein wenig zu eintönig ist, auch wenn es vollkommen andere Farbtöne sind… Ihr seht, hier muss ich mich einfach noch ein wenig mehr finden. Aber die Richtung konnte immerhin schon entwickelt werden.

Wie sieht es bei euch im Kleiderschrank aus? Habt ihr viele unterschiedliche Farben oder seid ihr eher klassisch unterwegs? Was muss eine Alltagsgarderobe bei euch erfüllen?

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