Mein Nähbereich

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Hallo ihr Lieben.

Lange haben mein Mann und ich überlegt wie wir meinen Nähbereich in der neuen Wohnung gestalten möchten. In der alten Wohnung, habe ich immer an einem Esstisch genäht. Da musste ich dann, wenn wir Besuch bekommen haben immer mein Nähzeug räumen. Das ist mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven gegangen, vor allem wenn ich mitten im Projekt steckte. Da war der Wunsch nach einer eigenen Nähecke groß.

Da ich auch gerne große Flächen in der Wohnung mag, war für mich klar dass der Bereich flexibel gestaltbar bleiben sollte. Also bin ich ziemlich schnell auf den „Klapptisch Norden“ von IKEA gestoßen. Hier kann man beide Seitenflügel aus- und einklappen, wie man es gerade braucht. In der Mitte bietet er zudem viel Stauraum für das Nähzubehör. Allerdings stellte ich auch hier relativ schnell in der neuen Wohnung fest, dass ich etwas mehr Ordnung haben möchte. Denn so musste ich ständig zwischen Zuschneiden und Nähen switchen. Ziemlich schnell wurde der Raum dabei unordentlich durch laufende Projekte, wenn der ganze Tisch, der mitten im Raum steht, voller angefangener Schnittteile, Stoffen oder Maschinen stand.

Also musste eine noch etwas andere Lösung her, um die Bereiche voneinander zu trennen. Ich brauchte einen Arbeitsplatz mit einem festen Ort für meine Nähmaschinen. Die könnte ich dann immer stehen lassen. Den Bereich, wo ich zuschneide, brauche ich nicht immer und durchgehend. So suchte ich in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu vergeblich nach einer gelungenen Alternative, bei der ich mich dauerhaft mit meinen Maschinen einrichten könnte. Für mich war es wichtig, dass der neue Nähbereich gleichzeitig Stauraum für diverses Zubehör, wie zum Beispiel Nähfüße , Garnrollen, Spulen, Schnittmuster Bücher, Schnittmuster-Ordner bietet. Ich wollte schließlich darauf verzichten können zusätzlich Stauraum durch weitere Regale schaffen zu müssen. Oft habe ich irgendwelche Schreibtisch- und Regalkombinationen gesehen, die in Funktion schon in etwa das hergaben was ich gesucht habe. Doch oftmals hat mich da die Qualität beziehungsweise das Material und die Farben oder der Preis nicht überzeugt.

Doch dann bin ich durch Zufall mal wieder auf eBay Kleinanzeigen unterwegs gewesen, um zu schauen ob es nicht vielleicht doch noch etwas gibt. Und als wenn es eine Fügung gewesen wäre, war da plötzlich dieser Tisch. Zu allem Überfluss war dieser auch noch vor gerade einer halben Stunde zum Verkauf angeboten worden. Alles in allem sollte er nur 20 € kosten, sodass ich mir dachte, dass man sich doch daran einmal versuchen könnte. Der Tisch bot nämlich alles was ich gesucht habe. Ein einfacher Tisch der relativ tief ist mit seinen 65 cm. So bietet er genug Platz zum Arbeiten an beiden Maschinen, auch für größere Projekte. Außerdem hat er an der einen Seite ein integriertes 4 × 4 Fächerregal. Stauraum ohne extra Platz zu verschwenden, so effektiv! An der linken Seite des Tisches sind kleine Stangen vor einer Einbuchtung platziert, so dass man Zeitschriften daran aufhängen könnte oder sowie ich jetzt dahinter klemmen.

Ich habe jetzt fast mein ganzes Nähzubehör, was ich sonst so im täglichen oder wöchentlichen Gebrauch habe, an diesem Tisch unterbringen können. Einzig allein die Farbe war ein kleiner Kritikpunkt. Denn mit seinem Kiefer färbenden Holz, passt er an für sich gar nicht zu unseren anderen Möbelstücken, die eher in heller Buche gehalten sind. Aber auch da dachte ich mir, für 20 € ist das Risiko nicht ganz so groß. Außerdem gibt es jederzeit die Möglichkeit den Tisch auch noch farblich zu verändern und einen kleinen Anstrich zu verleihen. Aber bisher gefällt mir das alles so ganz gut und auch mein Mann hält es aus. Der war da nämlich von Anfang an ein wenig skeptischer, ob das alles so passen würde.

Der Tisch von Ikea ist jetzt in der Küche als Esstisch gewandert und hat wenn ich nicht zuschneide seine zweite Fügung gefunden. Voll ausgeklappt dient er als perfekter Ort zum Zuschneiden von kleineren Projekten, wie Pullovern, Kinderbekleidung, Mützen, etc. Ich bin glücklich denn der Nähprozess wird durch die Aufräumarbeiten nicht mehr unterbrochen.

Die Mitte des Raumes ist auch frei, wenn ich nicht am Zuschneiden bin. Im Prinzip ist es in Sachen Funktionalität nun genau so wie ich es mir gewünscht hatte. Ich habe genug Fläche und Raum, um meine Projekt umsetzen zu können, aber es lässt sich auch wieder beiseite stellen, um Platz zu schaffen. Ich fühle mich nicht eingeengt. Nun kann es an die Feinheiten meines Arbeitsbereiches gehen. Denn hier und da möchte ich es jetzt noch ein bisschen dekorieren, damit der Raum nicht ganz so steril wirkt und gemütlicher wird.

Wie sieht euer Nähplatz aus? Habt ihr einen eigenen Nähbereich oder sogar ein Nähzimmer? Wenn nicht, wie würde euer Bereich aussehen, wenn ihr auf einmal alles so machen könntet wie ihr wollt?

Eure Sarah

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