Planen mit Leitwörtern 2021- Teil 2

-Beitrag enthält unbezahlte, unbeauftragte Werbung wegen Namensnennung-

Inspieriert durch Selmin von Tweed & Greet nehme ich euch heute in meine Leitwortplanung für 2021 mit. Vorab eine kurze Erläuterung: Leitwörter sind Wörter, die einen im Laufe des Jahres durch verschiedene Lebensphasen begleiten. So werden keine konkreten Ziele zum Abhaken oder Vorsätze, die in Vergessenheit geraten gesammelt. Vielmehr ist es der Versuch, neue Haltungen oder Handlungsphilosophien im Alltag zu etablieren, was zu nachhaltiger Veränderung führt.

Das Leitwort 2021

Im Grunde genommen hat sich dieses Leitwort schon in der Mitte des letzten Jahres immer wieder in mein Gedächtnis gedrängt. Ich rede von VEREINFACHUNG. Während ich immer mehr daran übte gelassener zu werden und loszulassen, merkte ich, dass sich Gelassenheit und Vereinfachung miteinander bedingen. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, Gelassenheit entsteht bei mir oft erst dann, wenn ich in dem Raum/der Situation meiner Gegenwart Vereinfachung schaffe.

Persönlich

Bisher habe ich das Wort Vereinfachung nur auf das Äußere und die Räume um mich herum bezogen. Minimalistische Räume, Capsule Wardrobe, all das hat was mit Vereinfachung zu tun. Aber eben nur mit den Dingen um mich herum. Doch was ist mit dem Inneren? Die Augen geöffnet hat mir das Buch „Simplicity Parenting“ von Kim John Payne. Payne ist Familienberater und beschreibt in dem Buch, wie Eltern mit Vereinfachung in vier Lebensbereichen dazu beitragen können, dass mehr Ruhe in den Familienalltag einfließt. Ohne das Wort zu benutzen, bedient er sich den Methoden und den Wirkungen des Minimalismus und der Integration in den Alltag. Dabei geht es nicht darum möglichst wenig von dem Einen oder dem Anderen zu haben, vielmehr um die Forschung dessen, was die Visionen der Familie sind und wie sie diese verwirklichen können. Je mehr Vereinfachung stattfindet, desto weniger Konfliktpotenzial gibt es. Weiter gehe ich jetzt nicht darauf ein schließlich geht es hier um meine Person. Kann das Buch persönlich aber sehr empfehlen. Vereinfachung im Persönlichen heißt für mich, mich mehr auf das zu konzentrieren was mir gut tut. Meinen Alltag zu vereinfachen, indem ich weniger von dem tue, was ich nicht möchte und auch nicht unbedingt muss. Natürlich gibt es Dinge zu erledigen, die nicht immer Spaß machen. Aber vielleicht kann man trotzdem etwas Schönes daraus machen.

Beruflich

Vereinfachung im Beruflichen meint für mich, an die Sache etwas pragmatischer ranzugehen. Die Veränderungen auf mich zukommen zu lassen und auch nach Bauchgefühl zu entscheiden, weniger zu zerdenken. Denn dazu neige ich naturgemäß sehr.

Partnerschaft

Vereinfachung in der Partnerschaft. Damit meine ich, mich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren und den kleinen Dingen und Situationen mehr Raum zu geben und zu zelebrieren. Den Capucchino, den mir mein Mann macht, die fünf Minuten Massage auch wenn ich gerne 30 Minuten hätte.

Gesundheit

Im Bereich körperliche Gesundheit habe ich mir die letzten Jahre häufig ziemlich hoch gesteckte Ziele gesetzt. Mit Vereinfachung meine ich hier ganz banal es mir selbst einfacher zu machen und mehr auf Regelmäßigkeit als auf irgendwelche sportlichen Ziele zu setzen.

In Sachen psychischer Gesundheit wird es für mich vermehrt darum gehen, innezuhalten und mich auf den Prozess der Vereinfachung einzulassen, dabei nicht in alte Muster zu verfallen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch auch für dieses Jahr Ziele gesetzt? Was ist euch besonders wichtig?

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